Unsere Referenz
OBO Bettermann

Zusammen zur besseren User Experience

Das Produktspektrum von OBO Bettermann umfasst 30.000 Artikel der Elektroinfrastruktur. Dazu gehören Systeme für Verbindungen und Befestigungen, Bodentanks, Blitzschutz und Brandschutz, Kabeltragtrassen, Leitungsführungen und noch viel mehr. Weltweit ist das Unternehmen mit 40 Tochtergesellschaften in über 60 Ländern präsent.

Situation: Der Legacy Code muss weg

Brandschutzabschottungen, Unterflursysteme und Kabelbelegungen konnte man bei OBO Bettermann schon vor dem Start unserer Zusammenarbeit in 2016 individuell konfigurieren. Allerdings nicht auf allen Endgeräten gleichermaßen bequem – Stichwort responsive Design. Und für jede Produktkategorie existierte ein eigenständiges Tool, für das man jeweils einen separaten Login benötigte. Auch sollte die Bedienbarkeit vereinfacht und die vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten visuell ansprechender dargestellt werden. Der übergreifende Fokus hier: eine noch bessere User Experience und Einbettung in die neue E-Commerce-Strategie von OBO Bettermann.

Das Projekt bot dabei mehrere spannende Herausforderungen:

Alle einzelnen Produkt-Konfiguratoren sollten in einer Plattform namens „OBO Construct“ gebündelt werden, um ein einheitliches Benutzererlebnis zu bieten. Ein gemeinsamer Look & Feel, ein Login für alles.

Dazu mussten neue Bestandteile für die Produkt-Konfiguratoren erstellt und ältere „Legacy“-Komponenten Schritt für Schritt ersetzt werden. Darüber hinaus musste eine große Produktdatenbank ins neue System eingebunden und alle Daten in ein einheitliches Format überführt werden. Die geplante Einführung eines neuen Produktinformationsmanagements („PIM“) bedeutete, dass die Schnittstelle zum System ebenfalls neu programmiert werden musste.

Das ist OBO Bettermann

OBO ist ein international agierendes Unternehmen. Deswegen sollte die Website mitsamt der Online-Planungssoftware in zahlreichen Sprachen ausgeliefert werden. Das verfügbare Sortiment unterscheidet sich dabei je nach Normen, Vorschriften oder Eigenheiten des jeweiligen Marktes. Deswegen mussten die zur Auswahl stehenden Produkte pro Region entsprechend angepasst und lokalisiert werden.

Lösung: Fleißarbeit, Skills und Scrum

Damit die wichtigsten Aufgaben klar identifiziert und als erstes erledigt werden konnten, haben wir gemeinsam mit OBO Bettermann für jedes zu integrierende Tool einen 2-tägigen Anforderungs-Workshop durchgeführt. Dazu wurde die Methode des User Story Mappings genutzt.

Bereits vorhandene Spezifikationen wurden dann in einem Scrum Product-Backlog festgehalten. So haben wir alle Anforderungen inklusive Prioritäten in ein agiles Projekt überführt - das hat die Aufgaben operationalisierbar und das Projektmanagement flexibler gemacht.

Dann haben sich unsere Entwickler in den bestehenden Code eingearbeitet. Das war Fleißarbeit, zeitlich aufwändig und erforderte tiefe Programmierkenntnisse. Diese Vorgehensweise stellte sich als besonders hilfreich dar, um bereits existierende Elemente schnellstmöglich durch neu programmierte Module ersetzen zu können.

Um diese auch jedem Nutzer in gleich hoher Qualität anzeigen zu können, wurde das Design des neuen Konfigurators von Beginn an responsive gestaltet. So passt sich der Bildschirminhalt automatisch an die Größe des genutzten Geräts an – egal ob, PC, Smartphone oder Tablet.

Für die Umsetzung haben wir eine .NET Core-Webanwendung in der neusten Version genutzt. Das Frontend wurde ebenfalls State-Of-The-Art mit Angular gestaltet. Davon konnten sich die Kollegen von OBO Bettermann, während der UX-Testessen bei uns vor Ort, schon frühzeitig ein Bild machen.

OBO Construct in Aktion

Ergebnis: User Experience & Kundenbindung verbessert

Dank unseres Teams, der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit OBO Bettermann und der agilen Vorgehensweise, konnten wir neue Features in kurzen, regelmäßigen Abständen präsentieren. „OBO Construct“ ist in seiner neuen Form äußerst einfach zu bedienen. Dort können alle Produkte in leicht verständlichen Schritten auf allen Devices zusammengeklickt werden. Als Nutzer benötigt man jetzt nur einen einzigen Login, um auf alle Applikationen zugreifen zu können. Durch die Abfrage des Standorts und der Sprachauswahl des Users passt sich das zur Verfügung stehende Sortiment nun automatisch an.

Der große Gewinn für unseren Auftraggeber: Die fertigen Produkt-Konfiguratoren sorgen für eine bessere Kundenbindung und einen reibungslosen Übergang vom Konfigurator zur Conversion - dem Einkauf. So können die Nutzer direkt aus dem Tool heraus Stücklisten generieren. Diese werden via Schnittstelle in den Online-Warenkorb eines Großhändlers übertragen oder alternativ als Download zur Verfügung gestellt.

Das spart Zeit bei der Beschaffung und steigert die Produktivität des Installationsbetriebs. Mittelfristig ist die Entwicklung eines Onlineshops geplant, um die Umsätze auf der eigenen Präsenz zu steigern. Die Basis dafür wurde mit diesem Projekt gelegt.

Passend dazu gab es auch den Startschuss für eine OBO Digital-Unit. Diese hat ihren Standort nicht am Firmensitz im Sauerland, sondern im rheinischen Silicon Valley in Köln-Mülheim. Die von der lise GmbH entwickelten Module werden dabei in die geplante E-Commerce-Plattform eingebettet.

Bei der lise GmbH legen wir viel Wert auf langfristige Partnerschaften. Deswegen arbeiten wir nach der erfolgreichen Optimierung der Usability bereits am nächsten Projekt: zurzeit entwickeln wir für OBO native Apps für Android und iOS.

Gern helfen wir auch Ihnen bei der Entwicklung Ihrer eigenen Software. Wir beraten Sie kostenlos und freuen uns auf Ihre Anfrage!

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