
Agile Softwareentwicklung ist in aller Munde. Doch was bedeutet agile Softwareentwicklung eigentlich? Wie funktioniert’s? Und ist es nur ein kurzlebiger Trend oder doch die Arbeitsweise der Zukunft? Alles Wichtige rund um Agilität erfährst du hier.
Wir arbeiten selbst agil. Daher wissen wir um die Werte, Methoden sowie Stolpersteine des agilen Arbeitens genaustens Bescheid. Wir teilen mit dir unser Wissen - direkt aus der Praxis. Ganz unten findest du noch einen Bonus-Tipp von uns.
Ready? Let’s go!


Bevor wir auf die Frage eingehen, was agile Softwareentwicklung eigentlich ist, schauen wir uns doch erst einmal an, was es nicht ist:
Agile Softwareentwicklung ist kein stufenweises Vorgehen, kein strikter Plan von A nach B. Keine lange Anforderungsanalyse am Anfang - mit dem Ergebnis einer unbrauchbaren Software am Ende.
Es ist auch nicht (nur) Scrum oder Kanban.
Agile Softwareentwicklung ist viel mehr. Es ist ein Mindset - bestehend aus agilen Werten und Ansätzen - welches Prozesse, Workflows und die Zusammenarbeit in agilen Teams regelt.
Die Anforderungsanalyse soll am Anfang auf ein Minimum reduziert und eine erste Version der Software möglichst früh fertiggestellt werden. Auf diese Weise können sich agile Teams kontinuierlich Feedback einholen, Anforderungen flexibel anpassen und die Software nah an den Bedürfnissen der Nutzer:innen entwickeln.

In der agilen Welt wird Software in Zyklen entwickelt. Das bedeutet, dass agile Teams immer wieder die gleichen Phasen durchlaufen, bis das Endergebnis steht. Der PDCA Zyklus (Plan, Do, Check, Act) ist die Basis vieler agiler Methoden wie beispielsweise Scrum und besteht aus 4 Phasen.
Der Zyklus wird so oft wiederholt, bis die Software „fertig“ entwickelt ist (gemäß den definierten Zielen oder der Budgetgrenze). Der Zyklus kann auch „unendlich“ wiederholt und die Software immer weiter optimiert werden.
In der ersten Phase wird der Ist-Zustand analysiert. Soll eine Software verbessert werden, besteht die Aufgabe darin, Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Bei der Entwicklung einer neuen Software werden die Anforderungen herausgearbeitet (z.B. in Form von User Stories) und eine Produktvision entwickelt. Das agile Team definiert Ziele und plant deren Umsetzung.
Im nächsten Schritt werden die in der Planungsphase festgelegten Maßnahmen umgesetzt. Es geht vor allem ums Anfangen, Ausprobieren, neue Erkenntnisse gewinnen und aus Erfahrungen lernen. Mit schnell realisierbaren Mitteln entwickelt das agile Team eine erste Version des Produktes (Minimal Viable Product=MVP) mit dem Mindestmaß an Funktionen, um die Software testen zu können.
Das Team prüft die Ergebnisse aus der Umsetzungsphase, analysiert die Fortschritte, testet das Inkrement und entscheidet gemeinsam darüber, ob das Ziel erreicht wurde. In der Softwareentwicklung ist das auch die Phase, in der das agile Team aktiv das Feedback der Kund:innen bzw. der Anwendenden einholt. Auf Basis des Feedbacks und der Analyse des Teams werden Verbesserungsmaßnahmen für die nächste Phase definiert.
In der letzten Phase werden Prozesse reflektiert, Lösungen gefunden und neue Ziele definiert. Während die „Do“-Phase eher ein Testlauf ist und im „Kleinen“ stattfinden, geht es in der Act-Phase um das Gesamtbild. Verbesserungsmaßnahmen werden umgesetzt und die Version der Software zum neuen Ist-Zustand.

Mit steigender Komplexität entscheiden sich immer mehr Unternehmen für die agile Arbeitsweise. Denn die klassische Vorgehensweise (Wasserfall-Methode) stößt schnell an ihre Grenzen.
Wir arbeiten seit Jahren agil und können aus Erfahrung 7 entscheidende Vorteile benennen.
Kurz gesagt: Agile Teams entwickeln bessere Software in kürzerer Zeit!
Es ist der 11. Februar 2001 in Utah. 17 Entwickler kommen zusammen, um eine neue Ära der Softwareentwicklung einzuläuten.
Darunter die Begründer von Scrum, Ken Schwaber und Jeff Sutherland. Sie sind zwar nicht alle gleicher Meinung, aber sie haben alle das gleiche Ziel: bessere Software!
Drei Tage diskutieren sie und versuchen, eine gemeinsame Basis zu finden.
Das Ergebnis: Das agile Manifest. Ein Dokument, das die 4 Grundwerte der agilen Softwareentwicklung zusammenfasst und seither Entwickler:innen auf der ganzen Welt begleitet.
Zwar sind die Werte auf beide Seiten wichtig, die linke Seite sollte aber bevorzugt werden.
Die Komplexität um uns herum nimmt täglich zu. Immer schneller verändern sich unsere Lebenskontexte und Bedürfnisse.
In einer zunehmend digitalisierten Welt wachsen auch die Ansprüche an Software, die sich den sich ständig verändernden Wünschen anpasst. Es ist schon länger her, dass Softwareentwickler feststellten, dass klassische Projektmanagement-Methoden nicht geeignet sind, diesen Voraussetzungen zu begegnen.
Im Gegenteil: Sie verhindern sogar, adäquate Software in entsprechend kurzer Zeit zu entwickeln.
Zwar sind schon Anfang der 1990er Jahre Ansätze agiler Software-Entwicklung zu finden, aber erst 1999, als Kent Beck mit ein paar Mitstreitern das erste Buch über „Extreme Programming“ veröffentlichten, wurde der Begriff populär.
Die ehemalige Bezeichnung „Lightweight Programmierung“ wurde im Februar 2001, der Geburtsstunde des „Agilen Manifests“, durch „agil“ ersetzt. 17 Software-Entwickler gehörten zu den Erstunterzeichnern, darunter auch die beiden Scrum-Begründer Ken Schwaber und Jeff Sutherland sowie Ward Cunningham, der Erfinder der freien Wiki-Software WikiWikiWeb.
Dass dieses Umdenken im Projektmanagement nachhaltig war, belegen diese Zahlen: Ende 2005 stellte Forrester Research eine Untersuchung vor, nach der 14 Prozent der nordamerikanischen und europäischen Unternehmen ihre Software agil entwickelten. Nur zehn Jahre danach stellte VersionOne 2016 in seinem jährlichen „State of Agile Report“ fest, dass 95 Prozent aller Unternehmen weltweit agile Prozesse einsetzen.
Noch heute bildet das Agile Manifest die Basis agilen Projektmanagements. Es brachte und bringt unterschiedliche Meinungen und Methoden auf einen gemeinsamen Punkt.
Gleichzeitig wurde ein Dokument formuliert, das ein Wertesystem und konkrete Handlungsanweisungen zusammenfasst. Die agile Geisteshaltung lebt bis heute in agilen Methoden wie Scrum oder Kanban fort.
Das Agile Manifest (deutsche Übersetzung)
"Wir erschließen bessere Wege, Software zu entwickeln, indem wir es selbst tun und anderen dabei helfen.
Durch diese Tätigkeit haben wir diese Werte zu schätzen gelernt:
Individuen und Interaktionen mehr als Prozesse und Werkzeuge.
Funktionierende Software mehr als umfassende Dokumentation.
Zusammenarbeit mit dem Kunden mehr als Vertragsverhandlung.
Reagieren auf Veränderung mehr als das Befolgen eines Plans.
Das heißt, obwohl wir die Werte auf der rechten Seite wichtig finden, schätzen wir die Werte auf der linken Seite höher ein."
… vor Prozessen und Werkzeugen
Der Mensch und der persönliche Austausch steht im Fokus und soll nicht durch Prozesse ersetzt, sondern vielmehr unterstützt werden.
… vor umfassender Dokumentation
Erst sollen die wichtigen Aufgaben umgesetzt und die Funktionsfähigkeit der Software sichergestellt werden. Dann erfolgt die Dokumentation, die auf das Notwendigste reduziert wird.
… vor Vertragsverhandlung
Der Kunde ist im Prozess involviert, seine Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt. Die persönliche Kommunikation ist wichtiger als Formalien.
… vor dem Befolgen eines Plans
Agile Teams haben ein klares Ziel und einen konkreten Plan. Aber sie können davon abweichen, wenn Veränderungen eintreten und es sinnvoll erscheint.

Ein Unternehmen, das agile Methoden wie Scrum nutzt, ist nicht zwangsläufig auch agil. Denn Agilität setzt tiefer an. Agilität ist eine Haltung.

Die agilen Werte beschreiben eine innere Haltung und dienen als Orientierung für die Zusammenarbeit sowie Kommunikation in agilen Teams. Sie sind das Fundament und schaffen eine Arbeitsumgebung, in der agile Teams ihr volles Potential entfalten können.
Die eigenen Fortschritte, der allgemeine Projektstand sowie neue Informationen werden jederzeit für das gesamte Team transparent gemacht. Gegenüber neuen Erfahrungen und anderen Meinungen sind alle Teammitglieder offen und neugierig.
„Jeder Jeck ist anders“ Ein respektvoller Umgang untereinander ist die Basis für die Zusammenarbeit. Jede Person wird in ihrer Einzigartigkeit akzeptiert, respektiert und wertgeschätzt. Diversität ist eine Stärke und wird als solche erkannt und gefördert!
Es erfordert Mut seine eigene Meinung zu äußern, etwas Neues auszuprobieren, sich trauen zu scheitern und nicht perfekt sein zu müssen. Nur wer Fehler macht und außerhalb seiner Komfortzone agiert, kann auch etwas Neues lernen und schaffen.
Fokus steigert Effizienz. Das Team sollte konzentriert, möglichst ohne Ablenkung arbeiten, Ziele klar formulieren und verfolgen. Das bedeutet auch, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden und zu priorisieren.
Agile Teams verpflichten sich, gemeinsam definierte Ziele umzusetzen. Jede:r im Team entscheidet sich dafür, ihr oder sein Bestmögliches zu geben, engagiert, motiviert und verlässlich an den gemeinsamen Zielen zu arbeiten.


Die Autoren des agilen Manifests haben aus den 4 Grundwerten des agilen Arbeitens 12 Prinzipien hergeleitet. Aus den zwölf Prinzipien haben sich mit der Zeit 16 allgemeingültige Prinzipien herauskristallisiert. Sie sind eine Art Regelwerk für agile Teams.



Agile Praktiken sind Tools, mit denen agile Teams die Werte und Prinzipien in der Praxis umsetzen. Aus der Kombination einzelner Praktiken ergeben sich Frameworks wie Scrum oder Kanban, sie können aber auch unabhängig voneinander eingesetzt werden. Es gibt unzählige agile Praktiken. Die wichtigsten haben wir für dich kurz erläutert:
Mit User Stories können agile Teams die Anforderungen an eine Software formulieren. Eine User Story beschreibt eine Aufgabe eines Anwendenden und den Grund, warum er oder sie diese Aufgabe ausführt. Aus den User Stories ergeben sich einzelne Features für die Software.
Story Mapping ist ein Tool, um User Stories auf einer „Landkarte“ zu visualisieren. Die User Stories werden unter den “Epics” aufgelistet und näher spezifiziert. “Epics” sind die übergeordneten Aufgaben der Anwendenden. Mit den Tools können Zusammenhänge erkannt, Features priorisiert und Releases geplant werden. Mehr zum Story Mapping

Eine Produktvision beschreibt in wenigen Sätzen die perfekte Software, die alle Nutzerbedürfnisse optimal erfüllt. Sie ist das Leitmotiv eines agilen Teams, dient als Inspiration und Motivation. Eine Produktvision ist einfach formuliert und gibt die Richtung an, in die eine Lösung entwickelt werden soll.
Da die Entwicklung einer Software ein komplexes Vorhaben ist, lässt sich der Aufwand vorab nicht sicher bestimmen. Aus diesem Grund greifen agile Teams auf Methoden der Schätzungen zurück. Welche Vorgehensweise sich bei uns in der Praxis bewährt hat, erfährst du in einem gesonderten Beitrag: Mehr zum Thema Aufwand schätzen
Das MVP (auf Deutsch: „Minimal funktionsfähige Produkt“) ist die Version einer Software mit dem Mindestmaß an erforderlichen Funktionen für Anwender:innen. Das MVP wird eingesetzt, um frühestmöglich das Feedback aus Nutzersicht für den weiteren Verlauf der Entwicklung berücksichtigen zu können.

DoR und DoD sind Arbeitsvereinbarungen agiler Teams. Die DoR umfassen Kriterien, um Product Backlog Items näher zu spezifizieren. Sie müssen erfüllt sein, bevor ein Feature entwickelt wird.
Die DoR schafft ein gemeinsames Verständnis dafür, wann ein Item „fertig“ ist für die Entwicklung und hilft dabei, die genauen Anforderungen zu verstehen.
Die DoD sind Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit ein Ticket als „erledigt“ gilt. Es zeigt den Entwickler:innen auf, was zu tun ist und wann ein Feature „fertig“ entwickelt ist.
Pairing ist eine Methode in der agilen Softwareentwicklung, bei der zwei Entwickler:innen gemeinsam am gleichen Code arbeiten, meist auch am gleichen PC. Beim Mob Programming kommen mindestens drei Personen zusammen, um die gleiche Aufgabe zu bearbeiten. Dieses Vorgehen ist vor allem bei komplexeren Aufgaben hilfreich. Es verbessert die Qualität des Codes und gleichzeitig können Teammitglieder von den Erfahrungen anderer lernen.
Die Working Agreements fassen die wichtigsten Informationen zur Arbeitsweise eines agilen Teams zusammen. Sie zeigen auf, wer im Team welche Rolle einnimmt, was die Produktvision ist und welche Regeln zur Zusammenarbeit herrschen. Dies dient als schnelle Übersicht und kann neuen Teammitgliedern zur Einarbeitung ausgehändigt werden.
Das Burn-Down-Chart ist ein Liniendiagramm, das den Aufwand eines Projektes im zeitlichen Verlauf visualisiert. Der verbleibende Aufwand ist auf der y-Achse dargestellt, die Zeit (meist in Tagen) auf der x-Achse.
Das Diagramm zeigt auf einem Blick den Fortschritt eines Projektes und hilft dem Team bei der zeitlichen Planung. Ausführliche Infos zum Burn-Down-Chart


Es gibt verschiedene Agile Frameworks, die in unterschiedlichen Kontexten und für verschiedene Zwecke eingesetzt werden können.
Die Auswahl des passenden Frameworks hängt von den jeweiligen Anforderungen und der Organisationskultur ab.
Wichtig zu erwähnen ist, dass diese agilen Frameworks oft nicht exklusiv verwendet werden, sondern miteinander kombinierbar sind. Viele Unternehmen passen auch Elemente aus verschiedenen Frameworks an. So kann ein Prozess etabliert werden, der die spezifischen Bedürfnisse der Anwendenden abdeckt.
Und das ist einer der großen Vorteile der Agilität: Agile Frameworks bieten Flexibilität, um auf Änderungen reagieren zu können.
Scrum ist die agile Methode, die in Unternehmen wahrscheinlich am häufigsten zum Einsatz kommt. Das Scrum Team besteht in der Regel aus fünf bis neun Personen.
Es gibt drei unterschiedliche Rollen: Scrum Master, Product Owner und Developer. Die Entwicklung verläuft in 2- bis 4-wöchigen Sprints. Ein immer wiederkehrender Zyklus, der mit den 5 Scrum Meetings den Rahmen des Prozesses bildet. (Wie erfolgreiche Scrum-Meetings aussehen)
Scrum ist perfekt dafür geeignet, um komplexere Probleme zu lösen und ein Produkt mit größtmöglichem Nutzen zu entwickeln. Der zyklenartige Prozess ermöglicht es, Feedback kontinuierlich in die Entwicklung der Software einfließen zu lassen. Das agile Team kann flexibel auf Veränderungen reagieren und setzt die Nutzer:innen in den Fokus.
Die Kanban-Methode stammt ursprünglich aus der Produktion, wird mittlerweile in vielen anderen Bereichen eingesetzt. Es ist das einzige hier aufgeführte Framework, das nicht dem PDCA-Zyklus folgt.
Auf einem Kanban-Board visualisiert das agile Team Aufgaben als Karten. Das Board teilt sich dabei in einzelne Prozessschritte auf.
Die simpelste Form eines Kanban-Boards teilt sich in „To Do“ (zu erledigen), „Doing“ (in Bearbeitung) und „Done“ (erledigt) auf.
Das Team bearbeitet und verschiebt die Karten von links nach rechts. Das Ziel ist es weniger Aufgaben parallel zu bearbeiten, dafür aber schneller, um einen kontinuierlichen Workflow zu erzeugen.
Geeignet ist die Kanban-Methode für einfachere Entwicklungsarbeiten, Tickets, die einfach nur abgearbeitet werden müssen oder Wartungsarbeiten. Das Kanban-Board lässt sich auch mit anderen Frameworks kombinieren.
Design Thinking ist eine systematische Herangehensweise, um neue Ideen zu entwickeln. Dabei werden sowohl die Bedürfnisse der Anwender:innen berücksichtigt als auch der Markt und bestehende Produkte.
Die Faktoren Wirtschaftlichkeit, Machbarkeit und Erwünschtheit werden miteinander abgewogen. Wie in Scrum setzt Design Thinking auf frühzeitiges Feedback.
Es gibt einen eindeutigen End- und Startzeitpunkt, dazwischen verläuft die Entwicklung in Zyklen bestehend aus 6 Phasen:
Problem verstehen, Beobachten/Nutzerbedürfnisse analysieren, Standpunkt definieren, Ideen finden, Prototyp entwickeln, Testen und Feedback einholen.
Besonders geeignet ist die Methode für die Entwicklung von Innovationen in Unternehmen.
Lean-Startup ist eine agile Methode, um den Prozess der Entwicklung „schlank“ zu halten und ein Produkt möglichst schnell auf den Markt zu bringen.
Der Zyklus besteht aus drei Phasen: Build, Measure und Learn.
Am Anfang jedes Zyklus wird eine Hypothese aufgestellt, die getestet, bewertet und angenommen, bzw. abgelehnt wird.
Lean-Startup wird vor allem bei der Gründung eines Unternehmens oder der Umsetzung einer neuen Geschäftsidee eingesetzt.
Das Ziel ist es, die Entwicklungszyklen möglichst kurzzuhalten, um z.B. die Markttauglichkeit eines Produktes zu testen, bevor eine vollumfängliche Entwicklung stattfindet.

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In den Führungsetagen spalten sich immer noch die Geister. Viele sind davon überzeugt, dass Agilität das entscheidende Mittel zur Wettbewerbsfähigkeit ist. Allerdings gibt es immer noch einige Vertreter:innen der starren hierarchischen Strukturen. Wer hat denn nun recht?

Laut einer Studie der BCG sind agile Firmen bereits heute wirtschaftlich erfolgreicher. Über 40% der agilen Unternehmen erwirtschaften überdurchschnittliche Einnahmen, während nur 18% der Firmen mit starren Strukturen besser abschneiden als ihren durchschnittlichen Wettbewerber.
Auch der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren verändert. Die neue Generation fordert mehr Flexibilität, Autonomie und Selbstbestimmung.
Alles Aspekte, die traditionelle Unternehmen selten erfüllen und die agilen Arbeitgeber noch attraktiver machen.

Kritische Stimmen argumentieren, dass sich Agilität in großen Unternehmen nicht umsetzen lässt. Hierarchische Strukturen sowie lange Entscheidungswege erschweren die Arbeit agiler Teams, daher scheitern viele Projekte und werfen einen Schatten auf die agile Arbeitsweise.
Vorreiter wie Google, Netflix, Spotify & Co. beweisen aber das Gegenteil. Die Umsetzung in großen Firmen ist möglich, bedarf allerdings einen großen Shift der Unternehmenskultur und angepassten agilen Prozessen.
Das heißt also: Gelingt die kulturelle Transformation in Unternehmen, ist Agilität der Schüssel für Erfolg und Zukunftsfähigkeit.
Ein wichtiger Eckpfeiler der agilen Softwareentwicklung ist die Kommunikation. Bei uns haben sich zwei Kommunikationsformate besonders bewährt, um den Wissens- und Erfahrungsaustausch untereinander zu fördern. Zum Beispiel:
In einem offenen Teams-Kanal können sich unsere Entwickler:innen untereinander fachspezifische Fragen stellen. Ganz egal, ob trivial oder komplex. So können sie sich ad-hoc und auf jedem Level gegenseitig unterstützen und unmittelbar vom Schwarmwissen profitieren!
3 x im Monat findet bei uns ein Lean Coffee statt. Das Meeting ist ein festes Format für einen freien Austausch in einer gemischten Gruppe (bestehend aus Anfänger:innen und Expert:innen). Wir sammeln Fragen, Themen und Probleme. Die Anliegen priorisieren wir und besprechen gemeinsam die wichtigsten Punkte.

Agilität ist auf dem Vormarsch. Märkte verändern sich stetig. Es braucht Unternehmen, die flexibel agieren können. Klassische Methoden wie Wasserfall greifen nicht mehr.
Die agile Arbeitsweise hingegen bietet viele Vorteile: mehr Flexibilität, Transparenz und Qualität. Studien zeigen, dass agile Unternehmen wirtschaftlich erfolgreicher sind. Dazu bedarf es der richtigen Umsetzung und einem Shift der Unternehmenskultur.
Agile Softwareentwicklung bedeutet, dass Software schrittweise in Zyklen entwickelt wird. Agile Teams setzen die Bedürfnisse der Anwender:innen in den Fokus und berücksichtigen Feedback aus Nutzersicht von Anfang an. Das agile Team organisiert sich selbst. Praktiken wie User Stories oder Pair Programming helfen bei der Umsetzung. Frameworks wie Scrum und Kanban geben einen Rahmen.
Aber: Die Basis ist das agile Mindset und die Werte, die die Zusammenarbeit und Kommunikation im Team lenken.
Scrum & Co. nützen nichts, wenn Agilität nicht gelebt wird. Ein Team ist nur so gut wie seine Haltung. Daher ist neben dem Erwerb des fachlichen Wissens auch das Schaffen eines agilen Mindsets in Unternehmen gefragt!

Du möchtest die agile Arbeitsweise erfolgreich in deinem Unternehmen etablieren? In unserer Academy zeigen wir dir, wie's geht.
Wir geben dir alles Wichtige zu agilen Werten, Praktiken sowie den Methoden Scrum und Kanban mit auf den Weg. Steig mit uns in die Welt der Agilität ein und bereite dein Team auf die Transformation vor!
Wir erstellen seit 1999 professionelle Softwarelösungen. Dabei setzen wir beim Entwickeln Ihrer passgenauen Software auf ganzheitliche und agile Projektmanagement-Methoden. Unsere Softwareentwickler arbeiten für unterschiedliche Branchen, wie zum Beispiel Retail, Automotive, Products, High-Tech & Telekommunikation, Financial Services und Public Services. Wir sind die Experten für Ihre Programmierung – als Unternehmen aus Köln, vor allem im Kölner Umfeld, wie Köln, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Aachen, Duisburg, Essen, Dortmund und dem restlichen Ruhrgebiet.
Unsere hohen Qualitätsansprüche an eine hochwertige Softwareentwicklung erfüllen wir mit unserem Streben nach technologischer Exzellenz. Deshalb arbeiten wir meist auf Basis von Microsoft Technologien und entwickeln Webanwendungen in der Azure oder AWS Cloud. Unsere Technologiekompetenz, online und mobile, steigern wir ständig und passen sie immer wieder den veränderten Rahmenbedingungen an.
Aufgrund der vielfältigen Kenntnisse unserer hervorragend ausgebildeten IT-Experten verfügen wir über eine große Bandbreite an Know-how zahlreicher Hersteller-Lösungen. Unsere Softwareentwickler verfügen über Hochschulabschlüsse in Informatik, Wirtschaftsinformatik bzw. Medieninformatik oder über eine fundierte relevante Ausbildung, wie den Fachinformatiker Anwendungsentwicklung. Auf der Suche nach IT-Talents bieten wir zahlreiche Jobs im Bereich Programmierung! Nutzen Sie die Chance auf einen guten Karrierestart oder bei Ihrem Wunsch nach einer Jobveränderung! Finden Sie weitere Informationen im Bereich Karriere!
Bei der Softwareentwicklung arbeiten wir vor allem bei Großprojekten mit der agilen Projektmanagementmethode Scrum. Bei kleineren Aufgaben nutzen wir Kanban-Boards, um die Workflows zu handeln. Auch wenn wir nach wie vor klassische Projektansätze verfolgen, sehen wir die großen Vorteile von agilen Methoden für die Entwicklung von Softwarelösungen.
Am Anfang einer jeden Programmierung steht die Anforderungsanalyse, auf die unsere Softwareentwickler großen Wert legen. Denn dabei werden die Weichen für alle weiteren Schritte des Prozesses der Softwareentwicklung gelegt. Auch hier wird Agilität großgeschrieben. Das A und O: die Einbindung aller Stakeholder, Kommunikation und regelmäßige Feedbacks. Dann klappt es auch mit der Softwareentwicklung.
Sie möchten noch mehr über unser schlagkräftiges Softwareentwickler-Team erfahren und, wie es konkret an Ihre Softwarelösung herangehen würde? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Gerne per E-Mail oder über das Kontaktformular! Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!